Apr 24, 2026 · 6 Min. Lesezeit
KI-Fotorestaurierung 2026: Was heute möglich ist
KI-Fotorestaurierung ist plötzlich exzellent bei Farbe und Klarheit. Bei Gesichtern ist sie immer noch mittelmäßig. Hier ist die Trennlinie.
Restaurierung bedeutete früher Photoshop, Grafiktablett und drei Stunden pro Abzug. Heute nimmt GPT-image-2 einen beschädigten Scan und liefert in 20 Sekunden ein brauchbares Ergebnis. Aber nicht jeden Scan und nicht jede Art von Schaden.
Was 2026 funktioniert
- Farbrestaurierung bei verblassten Abzügen — extrem gut.
- Kratzer- / Fleck- / Knick-Entfernung — nahezu perfekt bei geringer Vergrößerung.
- Schärfung weicher Bilder — liefert druckfähige Ergebnisse aus Web-JPEGs.
- Konservatives Einfärben von Schwarz-Weiß-Fotos — Coffee-Table-Book-Qualität.
Was weiterhin schwierig ist
- Beschädigte Gesichter identifizierbarer Personen — 'Gesichts-Halluzination' ist real und schwer zu steuern.
- Schwere Wasserschäden, bei denen 80 %+ des Bildes rekonstruiert werden — wirkt erfunden.
- Mehrgenerationen-Kopien — zu wenig Signal, um es wiederherzustellen.
Eine funktionierende Pipeline
- Scanne mit 600+ DPI. Auflösung schlägt jeden Algorithmus.
- Lass einen einzelnen Restore-Durchlauf in HD-Qualität laufen. Der Prompt zählt weniger als die Ausgangsqualität.
- Inspiziere Gesichter. Wenn sie 'erfunden' wirken, restauriere noch einmal mit einer engeren Maske um den Rest.
- Skaliere als finalen Durchgang 2× hoch für den Druck.